Jubiläumstour Ladakh

Detailprogramm

 

1. Tag: Flug Deutschland - Delhi
2. Tag: Ankunft in Delhi in den frühen Morgenstunden, Transport zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen wir eine halbtägige Besichtigungstour durch Delhi. Wir besuchen das India Gate, das prächtige Rote Fort und das Ghandi Mausoleum, Hotel (Frühstück)
3. Tag: Kurz vor Sonnenaufgang startet der spektakulärer Flug von Delhi nach Leh (3500 m), der uns aus der feuchten Hitze der indischen Niederung in das gebirgige und trockene Ladakh bringt. Während des Fluges bietet sich atemberaubende Blicke auf die gewaltigen Dimensionen des Himalaya. Nach der Landung in der Hauptstadt Ladakhs werden wir zu unserem Hotel im typischen Ladakhi Stil gebracht. Wir lassen uns Zeit zum Ausruhen und Gewöhnen an die dünne Höhenluft. Wer möchte bummelt über den Bazar oder zur nahen Shanti Stupa. (Hotel, Halbpension)
4. Tag: Per Bus unternehmen wir eine ganztägige Besichtigungstour, welche gleichzeitig als Einführung in die tibetisch-buddhistische Klosterkultur gilt. Diese führt uns u. a. zum wohl schönsten Kloster Ladakhs Thikse im Industal (ca. 3300 m). Diese buddhistische Klosteranlage beherbergt eine 15m hohe vergoldete Buddhastatue sowie eine reiche Sammlung von heiligen Schreinen, historischen Kunstwerken und kostbare Thangkas. Unsere Tour führt uns weiter zum ältesten und größten buddhistischen Kloster in Hemis. Auf dem Rückweg nach Leh besuchen wir noch den aus dem 17. Jh stammenden Palast von Shey. (Hotel, Halbpension)
5. Tag: 2 harte Tage Busfahrt stehen uns bevor. Gutes Sitzfleisch wird auf diesen je 10 - 12 Stunden langen Etappen verlangt, da die Strassen teilweise außerirdisch schlecht sind. Entschädigt werden wir durch die grandiose Landschaft von Zentral Zanskar u. a. mit dem faszinierenden Anblick der 7.000er Zwillingsberge Nun und Kun, deren Gletscher sich vor unseren Augen bricht. Übernachtung in Kargil (Hotel, Halbpension)
6. Tag: Weiterfahrt nach Padum (Hotel oder Camp, Halbpension)
7. Tag: Am frühen Morgen fahren wir nach Karsha und besuchen dort das größte Kloster Zanskars, welches von etwa 150 Mönchen des Gelukpa - Gelbmützenordens bewohnt wird. Danach startet die Laufarbeit. Eine einfache Etappe bringt uns nach Pishu (3450 m), wo wir erstmals die Zelte aufschlagen (ca. 5 Std., Camp, Vollverpflegung)
8. Tag: Ein weiterer einfacher Trekkingtag. Nach etwa 5 Stunden erreichen wir Hanumil (3480 m, Camp, Vollverpflegung)
9. Tag: Heute gilt es den ersten Pass zu überwinden. Auf einem steilen Pfad geht es hinauf zum Parfi La auf 3900m. Auf der anderen Seite schlängelt sich der Weg steil hinunter nach Snertse auf 3770 m (ca. 6 Std. , Camp, Vollverpflegung)
10. Tag: Stetig bergauf geht es bis zum heute zu überquerenden Hanuma La (4700 m), von dessen Passhöhe wir wunderbare Blicke auf die Bergketten haben, welche das Kloster Lingshed (3900 m), unseren heutigen Schlusspunkt umgeben. Nachmittags besteht die Möglichkeit das Gelukpa Kloster zu besuchen (ca. 7 Std., Camp, Vollverpflegung)
11. Tag: Wir beginnen den Tag mit einem langen aber einfachen Anstieg zum Margun La (4370 m) von welchem wir wundervolle Blicke ins Nirag Tal haben. Der Weg führt schnell hinunter zu den kleinen Ortschaften Skyumpata und Gongma (4000 m) bevor ein weiterer steiler Anstieg uns auf den Kiupa La (4430 m) führt. Unser Camp schlagen wir am Fuße des Sengi La auf (ca. 6-7 Std., Camp, Vollverpflegung)
12. Tag: Der heutige Tag ist sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise! Wir überqueren den 4950 Meter hohen Sengi La (Löwenpass), mit unglaublich weiten Aussichten auf unvorstellbar schöne Landschaften. Gewaltige Bergmassive mit gezackten Gipfeln wechseln mit dunklen Schluchten. Dieses ehemalige Riff, das vor der Anhebung des Himalaya unter dem Meer lag, besteht meist aus Plattenkalken, dem Seeboden des alten Thetysmeeres. Bei guter Sicht reicht der Blick über das Hochtal bis zum Sirsir La und Njutse La, unseren nächsten Zielen. Es geht steil abwärts in ein breites Hochtal. Nach der Überquerung des Bumitse La (4400 m) stellen wir auf einer Wiese kurz vor Potoksur die Zelte auf (ca. 6-7 Std., Camp, Vollverpflegung)
13. Tag: Von Potoksur führt der Pfad hinauf zum Sirsir La (4850m), von wo man eine faszinierende Aussicht auf das Zanskar Massiv und zurückblickend auf den Sengi La hat. Nach dem Abstieg wandern wir weiter in ein Seitental, wo wir auf ca. 4500 m das Camp aufschlagen (ca. 5 Std., Camp, Vollverpflegung)
14. Tag: Der wildeste Teil unserer Trekkingtour beginnt. Über einen Höhenrücken kommen wir in ein breites Hochtal, welches sich in eine bizarre Felslandschaft verwandelt. Riesige senkrechte Felswände in den unwirklichsten Farben scheinen in die Schluchthänge gerammt zu sein. Dabei überqueren wir den höchsten Pass unseres Treks, den Snigutse La auf 5050 m, der auch die Grenzlinie zwischen Zanskar und Ladakh darstellt. Unsere Zelte stellen wir auf der Sumdo Alm (4050 m) auf, direkt vor dem Eingang zur Shilakong-Schlucht. (ca. 5 Std., Camp, Vollverpflegung)
15. Tag: Heute gibt es nasse Füße. Garantiert! Die Shilakong Schlucht verengt sich mehrmals auf 20-30 m Breite und wird von hohen rötlichen Felsen begrenzt. Ca. 30-35 Mal müssen wir den Bach durchschreiten, da der Pfad vom einen zum anderen Ufer wechselt. Wichtige Utensilien für die Durchquerung des Knie- bis Oberschenkeltiefen Baches sind Teleskop-Wanderstöcke, kurze Hosen und Turnschuhe bzw. Trekkingsandalen. Unser letztes Camp schlagen wir nachmittags am Schluchtausgang vor dem Dorf Shila (3300 m) auf. Achtung: Sollte wegen schlechten Wetters oder eines zu hohen Wasserstandes die Durchquerung der Schlucht nicht möglich sein, wird anstelle dessen der Weg über Wanla nach Lamayuru genommen, welcher nach der Überquerung des Sirsir La beginnt (ca. 6 Std., Camp, Vollverpflegung)
16. Tag: Der letzte Trekkingtag führt uns über den einfachen Prinkiti La (3700 m) hinab ins Tal von Lamayuru. Inmitten einer bizarren, erosionsgeformten Landschaft (Moon Valley) erhebt sich das Kloster Lamayuru majestätisch auf einem Bergsattel, für dessen Besuch sich nachmittags genügend Zeit bietet. (ca. 4 Std., Camp, Vollverpflegung)
17. Tag: Heute fahren wir zurück nach Leh. Unterwegs besuchen wir noch das Kloster von Alchi, welches berühmt für seine Wandmalereien ist. (Hotel, Halbpension)
18. Tag: Der ganze heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Nach dem langen, anstrengenden Trek tut es gut einfach nur die Beine baumeln zu lassen, sich die Sehenswürdigkeiten Lehs (Palast, Bazar,.) etwas näher anzusehen und eine heiße Dusche zu genießen (Hotel, Halbpension)
19. Tag: Wir starten zu unserer Jeep Safari zum Lake Tso Moriri (Gebirgssee), welcher etwa 210 Km von Leh entfernt im Rhupsu Valley liegt. Unterwegs überqueren wir den Namshang La (4960 m) und kommen am kleineren Kiagar Tso (Tso = See) vorbei. Ein einzigartiges Farbenspiel und die umgebenden 6000er Berge machen diesen See zu einem wahren Juwel im Himalaya. (Camp, Vollverpflegung)
20. Tag: Wir haben den ganzen Tag zur Verfügung um die nähere Umgebung des Sees und das 350 Jahre alte Rotmützenkloster von Karzok zu besuchen. Trotz der Abgeschiedenheit leben hier noch bis zu 35 Mönche. Das Kloster und das kleine Dorf befinden sich an dem alten Handelsweg zwischen Ladakh und Spiti. Während der Sommermonate ist der Tso Moriri ein Refugium von Wasservögeln. (Camp, Vollverpflegung)
21. Tag: Über den Polokong La (4950 m) erreichen wir den zweitgrößten See von Rupshu, den Tso Kar auf 4600 m. Sein Name bedeutet "weißer See" und rührt von den salzig-weißen Ufern her. Die Uferregion mit grünen Wiesen mit Quellen und Weidegründen der Nomaden zieht zahlreiche Wasservögel an wie Rost- und Streifengänse, Enten und Kraniche oder tibetische Lachmöwen. Bei Windstille ist die Oberfläche des Tso Kar wie ein klarer Spiegel. Das am nördlichen Ufer abgebaute Salz war früher Handelsgut für die Nomaden, die damit Teile von Ladakh und Kashmir versorgten. (Camp, Vollverpflegung)
22. Tag: Über den höchsten Pass des Manali-Leh Highways, den 5300 m hohen Taglang La fahren wir zurück nach Leh wo wir den Nachmittag zur freien Verfügung haben. (Hotel, Halbpension)
23. Tag: Frühmorgens erfolgt der Flug zurück nach Delhi. Am Flughafen werden wir abgeholt und brechen auf nach Agra, wo das letzte große Highlight dieser Reise auf uns wartet. Die Besichtigung eines der schönsten Bauwerke unseres Planeten, dem Taj Mahal. (Hotel, Frühstück)
24. Tag: Es heißt früh aufstehen, denn schon zum Sonnenaufgang besichtigen wir das Grabmal, welches vom indischen Großmogul Shah Jahan 1651 für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut wurde, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Ein monumentaler Prunkbau, errichtet aus Marmor und rotem Sandstein. Die andere große Attraktion von Agra ist das Red Fort, welches wir im Anschluss besuchen. Danach erfolgt die Rückkehr nach Delhi und, nach einem abschließenden Abendessen, der Transport zum Flughafen. Eine unvergessliche Zeit findet hier ein Ende.