DETAILPROGRAMM - MANASLU UMRUNDUNG + TSUM VALLEY


1. Tag

Linienflug von Deutschland nach Kathmandu

2. Tag

Ankunft in Kathmandu

3. Tag

Zeit genug um letzte Besorgungen zu machen oder eine Besichtigung durchzuführen

4. Tag

Von Kathmandu fahren wir mit einem privaten Bus/Jeep nach Doban (950 m). Sollten die Strassenverhältnisse dies nicht zulassen, fahren wir bis Maccha Khola und laufen noch ca. 3 Stunden bis zu unserem ersten Übernachtungsplatz (950 m).  

5. Tag

Vorbei an Bananenstauden und Papayagewächsen gelangen wir vom hinduistischen in den buddhistischen Kulturkreis. Die ersten Manimauern, Chörten und Häuser mit Gebetsfahnen erscheinen am Wegesrand. Nach etwa 9 Kilometern errreichen wir Jagat, dem Eintrittspunkt in die Manaslu Conservation Area. Das Ziel unserer ersten Etappe ist das kleine Dorf Chisapani (1620 m), welches wir nach ca. drei weiteren Stunden erreichen. 

6. Tag

Nach etwa zwei Stunden verlassen wir die Hauptroute des Manaslu-Trekks und biegen ostwärts ins Tsum Valley ab. Nach einem längeren Anstieg erreichen wir Lokpa (1910 m), das erste Dorf im Tsum Valley. Nach dem Mittagessen führt unser Weg ständig bergauf und bergab über viele Treppen, bis wir schließlich das malerische Dorf Chumling (2330 m) erreichen. Das alte Dorf liegt an der Südwand des Shingri Himal und ist unser Etappenziel für heute. Wie vor vielen Jahrhunderten werden die Felder hier per Muskelkraft und mit Hilfe von Ochsen bearbeitet. 

7. Tag

Angenehm flach verläuft der erste Teil der heutigen Wanderung bis zum malerischen Dorf Dumje (2400 m), von welchem man die wild vergletscherten Siebentausendergipfel des Ganesh Himal direkt vor Augen hat. Hier gabelt sich der Weg. Wenn man weiter rechts geht, kommt man zum Basislager des Ganesh Himal, welches wir auf dem Rückweg besuchen werden. Wir gehen jedoch nördlich weiter und erreichen nach einem Aufstieg von über sechshundert Höhenmeter unseren Übernachtungsort Chhokungparo (3030 m), den Übergang ins Obere Tsum Valley.

8. Tag

Der einfache Weg ins weite obere Tsum Tal führt nun immer wieder an langen Manimauern entlang. Auf dem Weg nach Nile (3360 m) bietet sich die Gelegenheit zum Besuch der für Buddhisten bedeutenden Piren Phu Cave (Taubenhöhle). In dieser heiligen Höhle soll der wohl bekannteste tibetische Yogi Milarepa im 11. Jahrhundert meditiert haben.

9. Tag

Nach einem zeitigen Frühstück führt unser Weg sanft bergauf. Nach etwa zwei Stunden erreichen wir die Mu Gompa auf 3.700 Metern Höhe. Das im Jahr 1895 erbaute Kloster ist das größte der Region und liegt am weitesten entfernt im Tsum Valley. Es beherbergt religiöse Bücher, darunter den tibetischen Kanon (Kangyur), eine Statue von Avalokiteshwara (dem Bodhisattva des Mitgefühls) sowie Bilder von Guru Rinpoche und Tara. Nachdem wir das Kloster und die Landschaft ausgiebig erkundet haben, machen wir uns auf den Rückweg nach Nile, wo wir zu Mittag essen. Im Anschluss wandern wir auf der linken Flussseite zurück nach Chokungparo und kommen dabei auch am Nonnenkloster Rachen Gompa vorbei. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die schneebedeckten Berge.

10. Tag

Bei Domje biegen wir in ein kleines, verstecktes Seitental ab. Ein stetiger Anstieg durch märchenhafte Wälder führt uns zum ältesten Nonnenkloster im Tsum Valley, der auf 3200 Metern gelegenen Gumba Lungdang. Von dort hat man einen der besten Ausblicke auf der gesamten Wanderung. Von den sieben Gipfeln der Ganesh-Himal-Kette können drei gesehen werden: Ganesh Himal I (7422 m), Ganesh Himal II (7118 m) und Ganesh Himal IV (7140 m). Auch der Nadi Chuli (7871 m), der Himal Chuli (7893 m) und der Manaslu (8163 m) sowie andere schneebedeckte Berge sind von dort aus zu bewundern. Wir übernachten in den einfachen Zimmern, die vom Kloster angeboten werden.

11. Tag

Nach dem Frühstück verlassen wir diesen schönen Ort und wandern auf dem bekannten Pfad hinab nach Domje und damit in die milderen Regionen des unteren Tsum Valley. Bei Domje verlassen wir das „Hidden Valley" und gelangen auf einem anderen Weg als auf dem Hinweg hinauf zum wunderschön gelegenen, tibetisch geprägten Dorf Ripchet (2470 m). Hier hat man das Gefühl, als sei das Rad der Zeit um 100 Jahre zurückgedreht worden. Von Ripchet aus geht es steil bergab. Vor Lokpa, unserem heutigen Übernachtungsplatz, stossen wir auf die bereits bekannte Hauptroute. 

12. Tag

Schweren Herzens nehme wir heute Abschied vom glücklichen Tal, wie das Tsum Valley auch genannt wird und treffen nach einem steilen Abstieg wieder auf die Weggabelung der Manaslu Route. Dort überqueren wir die Hängebrücke über den Budhi Gandaki und wandern durch dichte Bambuswälder bergauf, bis wir das Gurung-Dorf Deng (1800 m) erreichen. Mit dem Shringi Himal (7161 m) im Hintergrund überqueren wir mehrere Hängebrücken über den Budhi Gandaki, um schließlich in Bihi Phedi (1990 m) anzukommen.

 

13. Tag

Wir wandern auf einem steilen, sich schlängelnden Pfad, hoch zu einer Ebene, die sich an einen Bergabhang schmiegt, bis wir das kleine tibetisch anmutende Ghap erreichen (2100 m). Dabei durchlaufen wir eine grandiose Landschaft mit herrlichen Blicken auf den Ganesh Himal und den Shringi Himal. Ein letzter Zickzack Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald bringt uns zum malerischen Übernachtungsort Namrung auf 2660 m. 

14. Tag

Unser heutiger Weg führt vorbei an tibetischen Gompas und Stupas zum schönen Ort Lho (3020 m), wo wir zu MIttag essen. Von hier bietet sich, mit dem Kloster Ribung im Vordergrund, vielleicht einer der spektakulärsten Ausblicke auf den Manaslu. Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit das Kloster zu besuchen, bevor wir uns auf den Weg zum herrlich gelegenen Dorf Shyala (3500 m) machen, unserem heutigen Etappenziel.

15. Tag

Ein absoluter Traumtag erwartet uns. Auf unserem Weg zu unserem nächsten Übernachtungsplatz im alten Dorf Sama Gaon machen wir einen Abstecher zur spektakulär gelegenen Phunggen Gompa (3850 m). Kurz nach Shyala zweigen wir von der Hauptroute ab, erreichen nach etwa einer Stunde ein Yak-Weidegebiet, und nach weiteren eineinhalb Stunden die Gompa, die sich am Ende eines riesigen, grasbewachsenen Plateaus inmitten einer dramatischen Bergkulisse befindet. Dies ist definitiv einer der besten Orte, um einen Blick auf den Mount Manaslu und seine Umgebung zu erhaschen, dem man hier zum Greifen nah ist. Nachdem wir diesen großartigen Blick ausgiebig genossen haben geht die Wanderung weiter nach Sama Gaon (3530 m). Zurück auf dem Hauptweg führt dieser direkt unter der dramatischen 4000 m hohen Eiswand des Manaslu entlang. Auf den Hochalmen begegnen wir evtl. Yaks und Ziegenherden.

16. Tag

Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte kann an einer optionalen Wanderung zum Birendra Lake teilnehmen, der etwa 1,5 Stunden von Samagaun entfernt liegt. Der von den Gletschern des Manaslu gespeiste See liegt malerisch vor dem fantastischen Massiv des Mt. Manaslu. Alternativ kann man den Tag aber auch nutzen, um den alten Teil von Samagaon zu erkunden und das örtliche Kloster zu besuchen. Wer möchte, kann auch einfach die Beine baumeln lassen und Kraft für die kommenden Tage tanken.

17. Tag

Nach etwa 3 Std. erreichen wir den Ort Samdo (3950 m), ein an den Hang angepresstes, verschachteltes Dorf, welches vor rund 30 Jahren von tibetischen Flüchtlingen erbaut worden ist. Gleichzeitig ist es das letzte Dorf vor der Paßüberschreitung. Der restliche Tag dient uns zur Akklimatisation. Wir haben genügend Zeit um das Dorf zu erkunden oder einen nahe gelegenen Aussichtspunkt zu erklimmen.

18. Tag

Perfekt akklimatisiert ziehen wir an Larkey Bazar vorbei bis nach Dharamsala auf 4480 m, der höchsten Schlafstätte unseres Treks. Anders als bisher gewohnt, übernachten wir hier nicht in privaten Zimmern, sondern in sehr einfachen Mehrbettcontainern. Bei sehr großem Andrang kann es vorkommen, dass in bereitgestellten Fixzelten übernachtet werden muss. Dies kommt jedoch nur wenige Male während der Hochsaison im Herbst vor.

19. Tag

Einer der längsten und anstrengendsten Tage der Tour steht uns bevor. Wir starten schon früh, ständig leicht bergan, später jedoch steiler über Geröll und Schnee und erreichen nach ca. 4-5 Stunden den Larke Pass auf 5135 m. Für die Strapazen des Aufstiegs werden wir mit grandiosen Blicken auf die umliegenden Berge, u. a. den Himlung Himal (7126 m), den Kang Guru (6981 m) und die Annapurna II (7937 m) entlohnt. Nach einem langen und teilweise steilen Abstieg erreichen wir nach weiteren vier bis fünf Stunden unseren Übernachtungsplatz Bimthang (3750 m).

20. Tag

Die Temperaturen werden jetzt wieder deutlich wärmer und die kalten Nächte liegen hinter uns. Nach den landschaftlich eher kargen Tagen zuvor bekommen wir heute herrliche Kontraste zu sehen. Das leuchtende Eis des Manaslu welches durch die lichten Nadelwälder herableuchtet, dazu die üppigen Rhododendronwälder und der wilde Dudh Khola (Milchfluss). Unser Etappenziel ist das Gurungdorf Goa (2515 m)

21. Tag

Ein herrlicher Trekkingpfad führt uns zum kleinen Gurung-Dorf Nache (2200 m), welches ruhig und versteckt hoch über dem Annapurna Circuit Trekking Trail liegt. Dieses malerisch gelegene Dorf ist ein wahres Juwel und bietet sowohl einen schönen Blick auf das Marsyangdi Tal unter uns, als auch einen letzten Blick auf den Manaslu. Nach einem Abstieg von etwa 400 Metern erreichen wir den kleinen Ort Karte, wo wir auf die Annapurna-Route treffen. Für etwa eine Stunde laufen wir entlang der Straße, bevor wir auf einer Brücke den Marsyangdi ein letztes Mal überqueren und den Ort Tal (1700 m) erreichen, das Ziel unserer Trekkingtour. Es ist geschafft! Zeit, sich selbst und der Begleitmannschaft ein (oder mehrere) Kaltgetränk(e) zu genehmigen ...

22. Tag

Schon früh starten wir per Jeep über eine holprige Gebirgsstraße nach Besisahar. Von dort geht es zurück nach Kathmandu, wo uns am Abend der Komfort einer heißen Dusche im Hotel erwartet...

23. Tag

Dieser Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung für Besichtigungen, zum Bummeln oder Einkaufen.

24. Tag

Drei großartige Wochen in Nepal finden heute ein Ende. Zeit um Abschied zu nehmen.

Transport zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.